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Unbedingt lesen(wenn ihr den Düwelsteen nich findet helfe ich euch gerne weiter^^)

Vor vielen vielen Jahren lebte im Alstertalweg ein Müller. damals rauschte der Mühlenbeek noch kräftig, kam doch sein Wasser aus dem "Gräben", ein Waldstück mit mächtigen uralten Eichen, das bis Götzberg und zum Südhang des Kisdorfer-Wolds reichte. Dieser Wald speicherte das Winterwasser und die vorhandenen Quellen drückten ockerhaltiges Wasser an die Oberfläche und bald entstand so ein ständig fließender Bach.
Die Wassermühle stand auf dem "Mölland" und der Müller nutze die Kraft des Wassers, welches im vorliegenden Mühlenteich gespeichert wurde. Roggen, Buchweizen und Gerstewaren die Heimfrüchte, die er zum mahlen hatte.
Hannes Möller, so konnte der Müller geheißen haben, war ein hünenhafter Mann mit rotem Vollbart, der das ganze Gesicht umwucherte. Er war an die sieben Fuß groß und hatte bei seiner ernormen Größe ungeheuer viel Kraft und einen unbeugsamen eisernen Willen.
den Leuten aus dem Dorf war er nicht ganz geheuer, weil er als Einzelgänger galt und allein in der alten Mühle hauste. Der Möllenbeek zum Mühlenteich hin hatte sich im Laufe der Zeit so verfestigt, das er die einzige Zuwegung zur Mühle war. Mit dem Jahren, als man anfing den Wald zu roden, wurde das Wasser im Beek immer weniger und hannes Möller wußte bald nicht mehr, wie er das gewaltige, aus Eichenholz gefertigte Wasserad in Gang halten sollte.
Die Bauern wußten von seiner mißlichen Lage und waren auch schon mal schadenfroh wenn das gebrachte Getreide nicht zeitig gemalen war. Den Müller ärgerte das sehr und weil er überaus ehrgeizig war und sich keine Blöße geben wollte kam er auf die Idee, das schwere Rad mit samt dem Mühlenstein mit Körperkraft zu treiben. Er suchte einen schweren Findling und es gelang ihm mit viel Geschick und großer Anstregung den Stein so zu platzieren, daß er genau vor das riesige Schafenrad im Beek zu liegen kam.
Mit einem Fuß auf dem Stein, setzte er mit dem anderen Fuß in einer Radschaufel stehend das Rad in gang und konnte dann mit Hilfe des Wassers seine Mühle betreiben.
Es war unglaublich, was dieser Mann zu wege brachte und man meinte, daß das alles nicht mit rechten Dingen zuginge. Die Menschen waren damalsnoch abergläubisch und glaubten noch an Hexen, Teufel und Spiökenkram und meinten, der Müller sei mit dem Teufel im Bunde oder gar der Teufel selbst.
Aber es sollte noch schlimmer kommen. Eines Tages, er hatte gerade seine schwere Arbeit begonnen, stand mit wallendem Bart und barfuß auf dem Stein, da glit er auf dem glittschigen Ocker aus und geriet mit einem Fuß zwischen Stein und Schaufel. Der Fuß wurde glatt abgerissen aber dennoch gelang ses hannes Möller auf das Feste zu kommen und den Blutstrom zu unterbinden. Humpelnd kam er in der Schmiede an, wo er bewußtlos zusammenbrach.
Der Schmied, ein erfahrener Mann wußte Rat, brannte mit einem glühenden Eisen die Wunde aus, vergoß einen Pferdehuf mit Pech und stulpte diesen über den Beinstumpf. So war eine Prothese entstanden und bald darauf standt Hannes Möller wieder auf seinem Stein und betreib die Mühle.
Die Leute aber waren sicher, nun wo der Müller auch noch einen Pferdefuß hatte, er mit dem Teufel im Bunde sein müsse.
Vor allem die Knechte, die morgens in aller Frühe mit der Sense in die Möllenwiese gingen um dort Gras zu mähen, fürchteten sich sehr. Der Wind brachte mit dicken Nebelschwadenauch das klappern der Mühle zu ihnen herüber. Sie nannten diese Wiese fortan nur noch "Höllenwisch". So liefen die Jahre, längst war der Abdruck des Pferdehufes in den Stein gewaschen. Hannes Möller wurde immer wortkarger und nur wenige Freunde wagten sich, wenn auch nicht ohne Angst, zur Mühle. Eines Tages kamen Kriegsknechte nach Wakendorf, brandschantzten und plünderten den Ort. Den meisten Wakendorfern gelangte die Flucht ins unwegsame Moor und haben so den Überfall überlebt.
Die Mühle wurde abgebrannt und zerstört. Von dem Müller aber fehlte fortan jede Spur.
Der große Stein aber wurde über 200 Jahre später noch immer im Beeklauf liegend gefunden und von 4 Pferden in Richtung Speckel geschleppt, wo er am "Steinratt" liegend vermooste und in Vergessenhait geriet.
Als um 1955 der Speckelweg befestigt wurde, fand man auch diesen Stein wieder und nannte ihn aufgrund seiner Abdrücke den Düwelsteen.
Jonny Steenbock entdeckte diesen Stein und sorgte kurz vor seinem Ableben mit Unterstützung der Gemeinde dafür, daß der Stein nur etwa 200m von dem ursprünglichen Standort der Mühle entfernt einen würdigen Platzt fand.

Ihr Lieben Leserinnen und Leser, liebe Kinder,
die Spuren dieser Geschichte sind leicht in der Wakendorfer Feldmarkt zu finden. Die Flurnamen "Mölland" und "Möllenwiese" sind heute noch gang und gebe. Das Profil des ehemaligen Mühlenteiches könnt iht finden, wenn ihr Richtung Speckel geht. Gleich hinterm Orstausgang, wo die Straße hochgelegt ist, könnt ihr auf beiden Seiten auf der Wiese noch die Vertiefungen erkennen.
Wenn ihr an den Düwelsteen kommt, dann denkt einmal darüber nach, das nicht jeder, der sich sonderbar verhält, ein Teufel sein muß.



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